Vergleichende Staats- und Rechtswissenschaften (LL.M.)

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Sprache: Deutsch

Abschluss: Master of Laws (LL.M.)

Dauer: 2 Semester (auch berufsbegleitend in 4 Semestern möglich)

Studiengebühren: 350.000 Ft / 918 € pro Semester (nach MNB Wechselkurs vom 31. Mai/30.November) – staatlich finanzierte Studienplätze verfügbar. Bei Immatrikulation VOR DEM WiSe 2023/24 beträgt die Studiengebühr weiterhin 280.000 Ft.

Studienbeginn: Wintersemester (September) / Sommersemester (Februar) möglich

Bewerbungsfrist: Ende Juni / Mitte Januar (ungarische Studierende via felvi.hu: 15. Februar / 15. November)

Studierende mit LLB-Abschluss
Studierende mit Staatsexamen oder MA-Abschluss

Das deutschsprachige LL.M.-Programm „Vergleichende Staats- und Rechtswissenschaften“ will zum einen vertiefte Kenntnisse des Europarechts in dessen ganzen Breite vermitteln, also sowohl über viele relevante öffentlich-rechtliche Themen informieren als auch über die für die aktuelle Entwicklung des Privatrechts wichtigen Bereiche. Zum anderen sollen die Studierenden über die Rechtsvergleichung an andere Rechtsordnungen herangeführt werden – der Schwerpunkt liegt insoweit auf dem ostmitteleuropäischen Raum und bei der Umsetzung unionsrechtlicher Vorgaben. Darüber hinaus haben interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, ihrem Studium durch den Besuch von politikwissenschaftlichen Veranstaltungen sowie zur Kultur-, Geschichts- oder Wirtschaftswissenschaft auch einen interdisziplinären Charakter zu verleihen.

Wichtige Neuerung zur Zulassung (Start: Wintersemester 2026)

Ab dem Wintersemester 2026 können auch Bewerberinnen und Bewerber mit einem Bachelorabschluss in Rechtswissenschaften (LL.B.) zum LL.M.-Studiengang der AUB zugelassen werden. Die Zulassung kann mit einem Nullsemester (30 ECTS) verbunden sein.

Es ist geplant, dieses LL.M.-Programm auf das Thema „Grenzüberschreitende Unternehmensgruppen auf dem EU-Binnenmarkt“ auszurichten. Der Musterstudienplan sowie die Aktualisierung der LL.M.-Studiengangsseite befinden sich aktuell in Vorbereitung; alle detaillierten Informationen für Studieninteressierte werden in Kürze veröffentlicht.

Bei Fragen rund zur Bewerbung steht Ihnen das Studienreferat gerne zur Seite (studienreferat@aub.eu oder bewerbung@aub.eu).

Grenzüberschreitende Unternehmensgruppen auf dem EU-Binnenmarkt – LL.M. Programm mit einem Bachelorabschluss in Rechtswissenschaften (LL.B.)

Im Rahmen des deutschsprachigen LL.M.-Studienganges „Vergleichende Staats- und Rechts­wissenschaften“, den die Andrássy Universität Budapest bereits seit 2002 anbietet, wird im Studienjahr 2026/27 das konsekutive Masterprogramm „Grenzüberschreitende Unterneh­mensgruppen auf dem EU-Binnenmarkt“ (LL.M.90) eröffnet. Das neue Studienangebot richtet sich speziell an Bewerber und Bewerberinnen, die in ihrem juristischen Erststudium einen LL.B.-Abschluss erworben haben. Es will zum einen vertiefte Kenntnisse des Europarechts ver­mitteln, insb. in den für die aktuelle Entwicklung des Privat- und Wirtschaftsrechts wichtigen Bereichen. Zum anderen sollen die Studierenden über die Rechtsvergleichung an andere Rechtsordnungen herangeführt werden – der Schwerpunkt liegt insoweit auf dem ostmittel­europäischen Raum und bei der Umsetzung unionsrechtlicher Vorgaben. Thematisch abge­rundet wird das Programm von wirtschafts- und geschichtswissen­schaftlichen Veranstaltun­gen. Interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben zudem die Möglichkeit, ihr Studium mit einem Besuch von weiteren Kursen aus dem reichhaltigen Lehrangebot der AUB anzurei­chern.

Juristische Zusatzqualifikation mit einem ausgeprägten europarecht­lichen Profil

Das LL.M.-Studium an der Andrássy Universität Budapest, das in Kooperation mit der Univer­sität Heidelberg durchgeführt wird, legt gleicher­maßen Wert auf wissenschaftliche Fundie­rung wie auf Praxisrelevanz und Aktualität. Es zielt auf die Ausbildung von europäisch gepräg­ten Juristinnen und Juristen. Absolventinnen und Absolventen des Programms „Grenzüber­schreitende Unternehmensgruppen auf dem EU-Binnenmarkt“ sind in der Lage, komplexe grenzüberschreitende Sachverhalte zielorientiert zu analysieren und sicher in einem interna­tionalen Kontext zu agieren. Das Studium qualifiziert für Positionen in national und interna­tional tätigen Unternehmen – etwa als Justitiar, als Compliance-Officer, als Legal Consultant oder in der Geschäftsleitung. Das Alumni-Netzwerk der Andrássy Universität unterstützt den Einstieg in den Beruf und bietet wertvolle Kontakte in Kanzleien, Unternehmen und Instituti­onen.

Der Blick auf die bisherigen Absolventen und Absolventinnen des Budapester LL.M.-Programms bestätigt, dass die­ses Konzept erfolgreich ist: Viele sind heute für grenzüberschrei­tend agierende Anwaltskanzleien und Unternehmen tätig, andere arbeiten in mitgliedsstaat­lichen, europäischen und internationalen Behörden, häufig in Leitungspositionen. Etwa ein Viertel von ihnen hat hierbei den Sprung in eine andere Rechtsordnung gewagt. Das rechtswissenschaftliche Masterstu­dium befähigt und motiviert zudem zur wissenschaftlichen Arbeit – ca. 30 Prozent der Absol­ventinnen und Absolventen haben bislang ein Promotionsprojekt in Angriff genommen, nicht nur, aber auch an der Doktorschule der Andrássy Universität.

Die thematische Ausgestaltung des Programms „Grenzüberschreitende Unternehmensgrup­pen auf dem EU-Binnenmarkt“ baut auf den sehr guten Erfahrungen auf, die in den letzten mehr als 15 Jahren mit der LL.M.-Spezialisierungsrichtung „Internationales Unternehmens­recht: Schwerpunkt Ostmitteleuropa“ gesammelt werden konnten. Es handelt sich um ein Studien­angebot mit klarem Profil, das den Studierenden ermöglicht, ihrem Studium einen deutlichen unternehmensrechtlichen Schwerpunkt zu verleihen. Die Ausbildung im LL.M.-Programm er­folgt überwiegend in Kleingruppen, so dass ein unmittelbarer Kontakt zu allen Lehrenden so­wie eine optimale Betreuung, auch bei der Anfertigung der Magisterarbeit ge­währleistet ist. Die Andrássy Universität bietet ein interkulturelles Umfeld, zu dem man – auch dank der über­schaubaren Größe der Universität – schnell Zugang findet. Ein lebendiges Cam­pusleben und vielfältige Studierendeninitiativen bieten die perfekte Gelegenheit, sich fachlich wie persönlich weiterzuentwickeln und wertvolle Netzwerke zu knüpfen. All dies und der schöne Studienort Budapest, mit seiner lebendigen Kultur, der den Studierenden vielfältige Lern- und Freizeitmöglichkeiten bietet, sorgen für ein besonderes und dauerhaft prägendes Studienerlebnis.

LL.M. – Abschluss innerhalb von zwei Semestern

Bei dem Studium handelt es sich grundsätzlich um ein zweisemestriges Präsenzprogramm, das im Wintersemester jeweils Anfang September und im Sommersemester Mitte Februar beginnt. Studierenden, die ihr Studium im September starten, ihre Magisterarbeit bis Ende Mai des folgenden Jahres einreichen und sämtliche Leistungsanforderungen erfolgreich bewältigen, ist ein Abschluss des gesamten Verfahrens bis Ende Juni möglich, also innerhalb von nur 10 Monaten. Entsprechendes gilt für diejenigen, die ihr Studium im Februar beginnen. Ein solcher Studienplan ist zweifellos anspruchsvoll, konnte aber bereits in einer Vielzahl von Fällen erfolgreich realisiert werden. Andererseits ist es berufstätigen Juristinnen und Juristen aus dem Großraum Budapest möglich, das LL.M.-Studium in vier Semestern berufsbegleitend zu absolvieren. Ein staatlich finanziertes Studium muss allerdings innerhalb von drei Semestern abgeschlossen werden.

Europarecht, Rechtsvergleichung, Interdisziplinarität

Das Programm „Grenzüberschreitende Unternehmensgrup­pen auf dem EU-Binnenmarkt“will Studierende vor allem auf berufliche Tätigkeiten in Unternehmen vorbereiten, die auch im EU-Ausland wirtschaftlich aktiv sind und deshalb immer wieder Kontakt zu den Rechtsordnungen anderer Mitgliedstaaten haben. Es konzentriert sich daher zum einen auf die Bereiche des Europarechts, die das Privat- und Wirtschaftsrecht betreffen: „Recht des europäischen Binnenmarktes“, „Europäisches Wettbewerbsrecht“, „Europäisches Regulierungsrecht“‚ „Europäisches Kollisionsrecht“, „Europäisches Vergaberecht“ u.a.m. Die „zweite Säule“ des Programms bildet die Rechtsvergleichung, wobei der Schwerpunkt auf dem deutschen Recht und den Privatrechtsordnungen ostmitteleuropäischer EU-Mitgliedstaaten liegt: „Methodik der Rechtsvergleichung“, „Einführung in das ungarische Privatrecht“, „Vergleichendes GmbH-Recht: Deutschland, Ungarn, Polen“. In vielen Veranstaltungen werden diese beiden Ansätze auch unmittelbar miteinander verbunden, so etwa im „Europäisches Privatrecht“, im „Recht der europäischen Gesellschaftsformen und Unternehmensgruppen“ und im „Vergleichenden und Europäischen Arbeitsrecht“.

Ausgesuchte geschichts- und wirtschaftswissenschaftliche Veranstaltungen dienen einer gezielten thematischen Abrundung des Programms. Die Studierende werden in die „Mitteleuropäische Wirtschafts- und Sozialgeschichte“ eingeführt und können zwischen Kursen zu den „Grundlagen der Unternehmensethik“ und zur „Corporate Governance im internationalen Vergleich“ einerseits sowie zum „Risikomanagement und Controlling in der VUCA Welt“ und zur „Unternehmensanalyse und Restrukturierung“ andererseits wählen. Dies und die durchdachte Belegung von Wahlfächern ermöglichen es den Studierenden ihrem Studium eine individuelle Prägung zu geben.

Den Abschluss des LL.M.-Studiums bildet die Anfertigung und Verteidigung einer Magisterarbeit mit einem Umfang von ca. 40 – 50 Seiten zu einer Thematik aus dem Bereich des Studienprogrammes.

Juristische Zusatzqualifikation mit einem ausgeprägten europarechtlichen Profil

Das LL.M.-Studium an der Andrássy Universität Budapest legt gleichermaßen Wert auf wissenschaftliche Fundierung wie auf Praxisrelevanz und Aktualität. Es zielt auf die Ausbildung von europäisch geprägten Juristinnen und Juristen, die in der Anwaltschaft und der Wirtschaft oder aber in der öffentlichen Verwaltung ein entsprechendes Betätigungsfeld für sich finden können. Der Blick auf die Absolventen und Absolventinnen bestätigt, dass dieses Konzept erfolgreich ist: Viele sind heute für grenzüberschreitend agierende Anwaltskanzleien und Unternehmen tätig, andere arbeiten in mitgliedsstaatlichen, europäischen und internationalen Behörden. Etwa ein Viertel von ihnen hat hierbei den Sprung in eine andere Rechtsordnung gewagt. Das rechtswissenschaftliche Masterstudium befähigt und motiviert zudem zur wissenschaftlichen Arbeit – ca. 30 Prozent der Absolventinnen und Absolventen haben bislang ein Promotionsprojekt in Angriff genommen, nicht nur, aber auch an der Doktorschule der Andrássy Universität (zu unseren Alumni-Portraits >>).

Spezialisierung nach dem Jura-Studium

Der LL.M.-Studiengang eröffnet den Studierenden einerseits die Möglichkeit, sich aus einem breiten Fächerangebot ein individuelles Programm zusammenzustellen, wobei nur sehr wenige Einschränkungen zu beachten sind, die sich letztlich daraus ergeben, dass das Studium den Charakter eines juristischen Masterprogrammes behalten muss. Andererseits kann das LL.M.-Programm aber auch in einer vorstrukturierten Form absolviert werden. Hierfür stehen zwei Spezialisierungsrichtungen zur Auswahl: Internationales Unternehmensrecht: Schwerpunkt Ostmitteleuropa und Internationale und Europäische Verwaltung. Dabei handelt es sich um modularisierte Studienangebote mit klarem Profil, die den Studierenden die Möglichkeit eröffnen, ihrem Studium einen deutlichen unternehmensrechtlichen oder einen staats- und verwaltungsrechtlichen Schwerpunkt zu geben.

LL.M. – Abschluss innerhalb von zwei Semestern

Bei dem Studium handelt es sich grundsätzlich um ein zweisemestriges Präsenzprogramm, das im Wintersemester jeweils Anfang September und im Sommersemester Mitte Februar beginnt. Studierenden, die ihr Studium im September starten, ihre Magisterarbeit bis Ende Mai des folgenden Jahres einreichen und sämtliche Leistungsanforderungen erfolgreich bewältigen, ist ein Abschluss des gesamten Verfahrens bis Ende Juni möglich, also innerhalb von nur 10 Monaten. Entsprechendes gilt für diejenigen, die ihr Studium im Februar beginnen. Ein solcher Studienplan ist zweifellos anspruchsvoll, konnte aber bereits in einer Vielzahl von Fällen erfolgreich realisiert werden. Es ist jedoch auch möglich, die Magisterarbeit erst nach der Bewältigung des normalen Studienbetriebes anzufertigen.

Berufsbegleitendes LL.M. – Studium

Darüber hinaus wird der Studiengang in einem speziellen Zuschnitt angeboten, der es berufstätigen Juristinnen und Juristen aus dem Großraum Budapest ermöglicht, innerhalb von vier Semestern neben ihrer beruflichen Tätigkeit ein europarechtliches Aufbaustudium zu absolvieren, das in Zusammenarbeit mit der Universität Heidelberg durchgeführt wird, also auch Einblicke in die Juristenausbildung außerhalb Ungarns eröffnet. Ein solches Studium lässt sich beispielsweise in der Weise organisieren, daß die bzw. der Berufstätige drei Semester lang durchschnittlich sieben bis neun Unterrichtsstunden pro Woche besucht, die überwiegend in der Zeit von 15.45 bis 19.30 Uhr angeboten werden; hinzu kommt eine Blockveranstaltung pro Semester. Für diejenigen, deren Studium staatlich finanziert wird, muss das Diplom bis zum Ende des 3. Semesters vorhanden sein.

Darüber hinaus kann der Ablauf des Studiums auch mit Hilfe eines individuellen Studienplans noch stärker an die konkreten persönlichen Bedingungen angepasst werden.

Den Abschluss des LL.M.-Studiums bildet jeweils die Anfertigung und Verteidigung einer Magisterarbeit mit einem Umfang von ca. 40 – 50 Seiten zu einer Thematik aus dem Bereich des Studienprogrammes.

Unsere Alumnis – Vergleichende Staats- und Rechtswissenschaften (LL.M.)

Petra Lea LÁNCOS

Universitätsdozentin, Juristische Fakultät der Pázmány Péter Katholischen Universität

Vergleichende Staats- und Rechtswissenschaften (LL.M.)

Das Studium an der Andrássy Universität Budapest eröffnete mir neue Perspektiven im Bereich Jura. Ich habe mich damals für die Andrássy Universität Budapest entschieden, weil ich mein Deutsch verbessern wollte und sogar ein Stipendium bekommen habe. Das Studium eröffnete mir neue Perspektiven im Bereich Jura. Nach dem Abschluss arbeitete ich am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und […]

Prof. Dr. Markus EISENBARTH

Professor an der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl

Vergleichende Staats- und Rechtswissenschaften (LL.M.)

Ein Auslandsstudium prägt Persönlichkeit, Kompetenz und Lebensblick in besonderer Weise. An der AUB werden diese Dimensionen familiär fassbar vermittelt. Die AUB befördert in ihrer interdisziplinären und länderübergreifenden Kompetenzvermittlung eine Sichtweise, die ich bis heute im Beruflichen wie Privaten sehr schätze. Europa lebt von diesen Einblicken und Einsichten, welche die AUB vernetzt. Für diese europäischen Erfahrungen, […]

Daniel HAIN

Rechtsanwalt bei Ezpada Grouo

Vergleichende Staats- und Rechtswissenschaften (LL.M.)

Dass ich mich für die Andrássy Universität Budapest entschieden habe, halte ich bis heute für meine beste Entscheidung. Die Idee, an einer deutschsprachigen Universität weiterzustudieren, ist mir während meines Studienaufenthaltes in Bremen gekommen. Nach meinem Aufenthalt dort habe ich angefangen, im Internet nach einer Universität zu suchen, an der ich nach meinem Abschluss in Jura in […]

Dr. Tibor Zsombor SZABÓ

Rechtsanwalt

Vergleichende Staats- und Rechtswissenschaften (LL.M.)

Das Studium an der Andrássy Universität Budapest stellt eine attraktive Herausforderung und einen besonderen Reiz dar, an den zahlreichen interdisziplinären Seminaren, Vorlesungen und kulturellen Programmen teilzunehmen. Somit bietet die Andrássy Universität Budapest die perfekte Möglichkeit zur Erweiterung des fachlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Horizonts.

Weitere Alumni-Porträts finden Sie auf der Seite des Alumni Klubs.

Aufnahmevoraussetzungen & Bewerbung: Vergleichende Staats- und Rechtswissenschaften (LL.M.)

Aufnahmevoraussetzungen für das LL.M.-Programm Vergleichende Staats- und Rechtswissenschaften

  • Juristisches Staatsexamen oder vergleichbarer juristischer Masterabschluss
  • Mit Bachelorabschluss in rechtswissenschaftlichen Studiengängen die Erfüllung der Mindestanzahl an Kreditpunkten. Die Mindestanzahl an Kreditpunkten, die für den Eintritt in den Masterstudiengang aus vorherigen Studien erforderlich sind, beträgt 30 Kreditpunkte aus den folgenden Wissensgebieten: Rechtswissenschaften: Grundlagen der Rechtsvergleichung, Privatrechtsvergleichung, Internationales und Europäisches Wirtschaftsrecht. Eine Zulassung zum Studium kann auch mit weniger als 30 Kreditpunkten erfolgen. Fehlende Kreditpunkte müssen dann gemäß den Bestimmungen der Studien- und Prüfungsordnung der Universität erworben werden.
  • Deutsch auf entsprechend hohem Niveau (Mindestniveau B2). Eine aktive Teilnahme am Unterricht und Universitätsleben muss gesichert sein.

Für eine erfolgreiche Bewerbung zum LL.M.-Programm Vergleichende Staats- und Rechtswissenschaften müssen die BewerberInnen in der Lage sein, den Studienwunsch in einem ausführlichen Motivationsschreiben zu erläutern. Schließlich wird mit den BewerberInnen ein Auswahlgespräch durchgeführt, in dem die Beweggründe für das Studium an der AUB als auch die akademischen Hintergründe sowie die beruflichen Ziele nochmals hinterfragt und die sprachlichen Fähigkeiten überprüft werden.

Bewerbungsverfahren 

  • BewerberInnen mit ungarischer Staatsbürgerschaft müssen sich sowohl beim Bildungsamt zentral über www.felvi.hu bewerben, als auch das MA-Bewerbungsformular ausfüllen, um am Aufnahmegespräch teilnehmen zu können.
  • Nicht ungarische BewerberInnen füllen bitte das MA-Bewerbungsformular aus und laden darin ihre Bewerbungsunterlagen in einer PDF-Datei hoch: 
    • Lebenslauf, Kopie des Personalausweises/Passes
    • Motivationsschreiben für das Studium
    • Diplom (Juristisches Staatsexamen, vergleichbarer juristischer Masterabschluss oder Bachelorabschluss in rechtswissenschaftlichen Studiengängen) auf Deutsch, Ungarisch oder Englisch oder in entsprechender Übersetzung
    • Diploma Supplement bzw. Transcript of Records oder gleichwertiges Dokument (etwa Kopie des Studienbuches) auf Deutsch oder Englisch

Bei fachspezifischen Angelegenheiten bzw. bei Fragen zur Bewerbung kontaktieren Sie bitte die unter der Studiengangsseite LLM aufgelisteten jeweiligen AnsprechpartnerInnen.

Allgemeine Informationen zum Bewerbungsverfahren an der Andrássy Universität Budapest

Bewerbungsfrist für das Wintersemester 2026/2027 für felvi BewerberInnen: 15. Februar 2026

Staatlich finanzierte Studienplätze: Anmeldung über das zentrale Bewerbungsportal felvi.hu – auch für nicht-ungarische BewerberInnen! 

Bewerbungsfrist für nicht ungarische BewerberInnen (gebührenpflichtige Studienplätze):
1. Frist: 15. Februar 2026
2. Frist: 30. Juni 2026

Bewerbungsunterlagen können spätestens bis zu diesem Datum in das MA-Bewerbungsformular hochgeladen werden, das Diplom kann ggf. bis zur Immatrikulation nachgereicht werden (ggf. per Mail an bewerbung@aub.eu). 

Voraussichtliche Aufnahmeprüfungstermine:

  • 29. April 2026 (nicht-felvi Aufnahmeverfahren)
  • 06. Mai 2026 (felvi Aufnahmeverfahren)
  • 03. Juni 2026 (felvi und nicht-felvi Aufnahmeverfahren)
  • 08. Juli 2026 (nicht-felvi Aufnahmeverfahren)

Allgemeine Hinweise zur Aufnahmeprüfung

Parallel zum zentralen Verfahren über felvi.hu organisiert die Andrássy Universität Budapest individuelle Aufnahmeprüfungen, die NICHT durch das ungarische Bildungsamt laufen. Auch BewerberInnen über felvi.hu sollen das MA-Bewerbungsformular ausfüllen, um am Aufnahmegespräch teilnehmen zu können.
Mit dem Einsenden des Bewerbungsformulars erklären die BewerberInnen ihre Absicht, an dem Aufnahmeverfahren der Andrássy Universität Budapest teilzunehmen. 

Das je nach Studiengang erforderliche deutschsprachige Motivationsschreiben/Essay/Exposé der Bewerbung gilt als schriftliche Aufnahmeprüfung und kann mit max. 30 von 100 Punkten (Gesamtpunktzahl der Aufnahmeprüfung) bewertet werden. Informieren Sie sich auf der Seite des entsprechenden Studiengangs über die schriftlichen Voraussetzungen. Das Motivationsschreiben soll min. 1 A4 Seite, max. 2 Seiten umfassen und die klare Motivation für das Studium an der AUB, sowie Interessen, und langfristige Ziele aufzeigen. Aufgrund der schriftlichen Leistung werden BewerberInnen zum Aufnahmegespräch eingeladen. Das Gespräch findet in der Regel online statt.

Nächster Studienbeginn:  September 2026 (Wintersemester 2026/27)

Das Studium in folgenden Studiengängen kann immer nur zum Wintersemester aufgenommen werden:

  • Studiengang „Mitteleuropäische Studien – Diplomatie“
  • Bachelorstudiengang Internationale Beziehungen
  • Doppelmasterprogramme mit der Universität Passau, der Bergischen Universität Wuppertal, der Technischen Universität Dresden und der Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Aufnahmeprüfungstermine

Voraussichtliche Aufnahmeprüfungstermine für das Wintersemester 2026/2027:

  • 29. April 2026 (felvi und nicht-felvi Aufnahmeverfahren)
  • 06. Mai 2026 (felvi Aufnahmeverfahren)
  • 03. Juni 2026 (felvi und nicht-felvi Aufnahmeverfahren)
  • 08. Juli 2026 (nicht-felvi Aufnahmeverfahren)

LL.M.-Spezialisierung Internationales Unternehmensrecht: Schwerpunkt Ostmitteleuropa

Diese Spezialisierungsrichtung des LL.M.-Programms „Vergleichende Staats- und Rechtswissenschaften“ will Studierende vor allem auf Tätigkeiten in grenzüberschreitend agierenden Anwaltskanzleien und Unternehmen vorbereiten. Sie konzentriert sich daher zum einen auf die Bereiche des Europarechts, die das Privatrecht betreffen, und zum anderen auf einen Rechtsvergleich zwischen dem deutschen Recht und den Privatrechtsordnungen ostmitteleuropäischer EU-Mitgliedstaaten. Die Veranstaltungen des Programms lassen sich grundsätzlich drei Bereichen zuordnen: den Basismodulen („Grundkenntnisse“ und „Fachlicher Schwerpunktbereich“), den „Fachmodulen“ sowie dem „Wahlbereich“.

Mit den Lehrveranstaltungen der Basismodule soll eine Grundlage für die spezielle fachspezifische Vertiefung bereitet werden. Das Modul „Fachlicher Schwerpunktbereich“ möchte ein inhaltliches und methodisches Fundament für die Behandlung diverser Einzelthemen liefern. Schwerpunkt des Moduls „Binnenmarkt“ bildet die Beschäftigung mit den Grundfreiheiten und anderen wichtigen rechtlichen Rahmenbedingungen des Europäischen Binnenmarktes, welche dann in verschieden Fachveranstaltungen aufgegriffen und vertieft wird.

Die Veranstaltungen des Fachmoduls „Europäisches Gesellschafts- und Steuerrecht“ nähern sich dieser Thematik aus zwei unterschiedlichen Perspektiven: Während insb. bei der Veranstaltung „Vergleichendes GmbH-Recht: Deutschland, Ungarn, Polen“ der rechtsvergleichende Aspekt überwiegt, beschäftigen sich die übrigen Fächer stärker mit den einschlägigen Regelungen des Unionsrechts und deren Auswirkungen auf die verschiedenen mitgliedstaatlichen Rechtsordnungen. Das Fachmodul „Europäisches Privatrecht“ konzentriert sich auf die Richtlinien der Union zum Europäischen Verbraucherprivatrecht und deren Umsetzung in Deutschland, Ungarn sowie weiteren ausgesuchten Mitgliedstaaten. Eine breite Einführung in die verschiedenen unionsrechtlichen Vorschriften auf dem Gebiet des Zivilprozessrechts bieten die Veranstaltungen des Fachmoduls „Europäisches Zivilverfahrensrecht“.

Trotz der Vorstrukturierung des Programms verbleiben den Studierenden Freiräume zur persönlichen Ausgestaltung ihres Studiums: Innerhalb sämtlicher Basis- und Fachmodule bestehen Wahlmöglichkeiten. Hinzu kommt ein Wahlbereich, in dem die Studierenden beim Erwerb der Kreditpunkte völlig frei sind. Sie können hier weitere Kreditpunkte in den Basismodulen oder in den „Fachmodulen“ ihrer Spezialisierung erwerben und auf diese Weise die gewählte Spezialisierung noch deutlicher ausprägen. Sie können aber auch ihre Profilierung gezielt abrunden bzw. individualisieren, indem sie Fachveranstaltungen der anderen Spezialisierungsrichtung sowie Wahlveranstaltungen des Studienganges oder Kurse aus dem Angebot anderer Studiengänge besuchen.

Bei der Zusammenstellung der im Rahmen der Spezialisierungsrichtung „Internationales Unternehmensrecht: Schwerpunkt Ostmitteleuropa“ angebotenen Veranstaltungen kann es im Verlauf der Studienjahre zu geringfügigen Modifikationen kommen.

LL.M.-Spezialisierung Internationale und Europäische Verwaltung

Diese Spezialisierungsrichtung des LL.M.-Programms „Vergleichende Staats- und Rechtswissenschaften“ will Studierende vor allem auf Tätigkeiten in mitgliedsstaatlichen Behörden mit starkem Europarechtsbezug sowie in europäischen und internationalen Einrichtungen vorbereiten. Sie konzentriert sich daher zum einen auf diejenigen Bereiche des Europarechts, die das Öffentliche Recht betreffen, insbesondere auf das Europäische Verwaltungsrecht. Zum anderen vergleicht sie das Verfassungs- und Verwaltungsrecht ausgesuchter Mitgliedsstaaten. Die Veranstaltungen des Programms lassen sich grundsätzlich drei Bereichen zuordnen: den Basismodulen (“Grundkenntnisse” und “Fachlicher Schwerpunktbereich”), den “Fachmodulen” sowie dem “Wahlbereich”.

Mit den Lehrveranstaltungen der Basismodule soll eine Grundlage für die spezielle fachspezifische Vertiefung bereitet werden. Das Modul “Fachlicher Schwerpunktbereich” möchte ein inhaltliches und methodisches Fundament für die Behandlung diverser Einzelthemen liefern. Schwerpunkt des Moduls „Binnenmarkt“ bildet die Beschäftigung mit den Grundfreiheiten und anderen wichtigen rechtlichen Rahmenbedingungen des Europäischen Binnenmarktes, welche dann in verschieden Fachveranstaltungen aufgegriffen und vertieft wird.

Die Veranstaltungen des Fachmoduls „Staats- und Verfassungsrecht“ vertiefen den Verfassungsvergleich und behandeln speziell die Fragen des Minderheitenrechts. Der Verfassungsvergleich stellt ausgewählte Rechtsordnungen der Mitgliedstaaten unter dem leitenden Gesichtspunkt des Verfahrens und der Grenzen der weiteren europäischen Integration einander gegenüber. Auch werden die unterschiedlichen Ausprägungen einzelner Verfassungsinstitute wie „Rechtsstaatlichkeit“, „Demokratie“, „Menschenwürde“ vor der Frage gemeineuropäischer Werte verglichen. Das Staatsangehörigkeits-, Fremden- und Minderheitenrecht ist ein Beispiel dafür, wie die Probleme von Einheit und Vielfalt in der Europäischen Union, der Inklusion und der Exklusion innerhalb ausgewählter Mitgliedstaaten gelöst werden. Dabei werden sowohl die staats- und verwaltungsrechtlichen Regelungen als auch die Bezüge zum Völker- und Europarecht berücksichtigt.

Auch das Fachmodul „Verwaltungsrecht“ besteht aus systematischen, rechtsvergleichenden und sozialwissenschaftlichen Teilen. Im Zentrum steht das „Europäische Verwaltungsrecht“. Hier wird zunächst die Systematik des Europäischen Verwaltungsrechts mit den Rechtsgrundlagen der Europäischen Verwaltung, der Verwaltungsorganisation und dem Verwaltungsverfahren sowie den Verfahrensprinzipien dargestellt. Da die Hauptlast der Verwaltung des Europarechts von den Mitgliedstaaten getragen wird, bedarf es auch hier eines exemplarischen Vergleichs der Verwaltungsrechtsordnungen einzelner Mitgliedstaaten. Dies wird schwerpunktmäßig für einige osteuropäische Staaten noch vertieft. Ausgewählte Referenzgebiete des Besonderen Europäischen Verwaltungsrechts werden vorgestellt. Wie funktioniert jedoch Verwaltung tatsächlich? Wie ist ihre Organisation sinnvoll aufgebaut? Wie trifft sie ihre Entscheidung. Das sind die behandelten Fragen der Europäischen Verwaltungswissenschaft.

Das Fachmodul “Demokratie und Rechtsstaatlichkeit” bietet Veranstaltungen zu den Themen Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, Einführung in die Rechtsvergleichung des Öffentlichen Dienstes sowie Europäische Verwaltungswissenschaft. Vor dem Hintergrund der Entwicklung der politischen Systeme und der öffentlichen Verwaltung in Mittel- und Osteuropa soll einerseits das Spannungsverhältnis zwischen Rechtsstaatlichkeit und Demokratie analysiert werden sowie andererseits ein genaues Verständnis der Studierenden vom europäischen Eigenverwaltungsrecht und der Unterschiede nationaler Verwaltungsrechtsordnungen vermittelt werden. Besondere Problembereiche der Verwaltungswissenschaft (z.B. Zusammenhang von Verwaltung und Regierung in Demokratien, Funktion des Beamtentums, Verwaltungskultur, Korruption in öffentlichen Verwaltungen) werden ebenfalls vertiefend anhand übergeordneter Fragen untersucht, etwa dahingehend, wie die Rechtsstaatlichkeit der Verwaltungspraxis gefördert werden kann und welche besonderen Probleme bei der Einführung rechtsstaatlicher Maßstäbe in ehemals sozialistischen Ländern auftreten können.

Innerhalb sämtlicher Basis- und Fachmodule bestehen Wahlmöglichkeiten. Hinzu kommt ein Wahlbereich, in dem die Studierenden beim Erwerb der Kreditpunkte völlig frei sind. Sie können hier weitere Kreditpunkte in den Basismodulen oder in den “Fachmodulen” ihrer Spezialisierung erwerben und auf diese Weise die gewählte Spezialisierung noch deutlicher ausprägen. Sie können aber Ihre Profilierung auch gezielt abrunden bzw. individualisieren, indem Sie Fachveranstaltungen der anderen Spezialisierungsrichtung sowie Wahlveranstaltungen des Studienganges für Vergleichende Staats- und Rechtswissenschaften oder auch Kurse aus dem Angebot anderer Studiengänge besuchen.

Bei der Zusammenstellung der im Rahmen der Spezialisierungsrichtung „Internationale und Europäische Verwaltung“ angebotenen Veranstaltungen kann es im Verlauf der Studienjahre zu geringfügigen Modifikationen kommen.

Kontakt – Vergleichende Staats- und Rechtswissenschaften (LL.M.)

Vergleichende Staats- und Rechtswissenschaften (LL.M.) Vergleichende Staats- und Rechtswissenschaften (LL.M.)

Prof. Dr. Christian SCHUBEL

Leiter des Lehrstuhls für Zivil- und Wirtschaftsrecht, Studiengangsleiter LL.M., Stammmitglied der Doktorschule

Vergleichende Staats- und Rechtswissenschaften (LL.M.) Vergleichende Staats- und Rechtswissenschaften (LL.M.)

Dr. iur. Leszek DZIUBA LL.M.

Titularuniversitätsdozent

Vergleichende Staats- und Rechtswissenschaften (LL.M.) Vergleichende Staats- und Rechtswissenschaften (LL.M.)

Melinda TIEGER

Studiengangsreferentin Internationale Beziehungen B.A., Studiengangsreferentin Vergleichende Staats- und Rechtswissenschaften (LL.M.) und Europäische und Internationale Verwaltung

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