Der vorliegende Band enthält die Ergebnisse der Tagung „Bewegtes Mitteleuropa“, die am 15. und 16. November 2012an der Andrássy Universität in Budapest stattgefunden hat. Die Themen umspannen das späte 19. und das 20. Jahrhundert. Gemeinsamer Nenner ist die Auseinandersetzung mit dem Raum- und Kulturbegriff Mitteleuropa. Junge WissenschaftlerInnen aus Ungarn, Österreich, Deutschland und Rumänien präsentieren hier ihre Forschungsergebnisse zu kultur- und geschichtswissenschaftlichen Mitteleuropa-Themen.
Inhalt:
- Andrei, Pogacias: Romanian Warfare in the Austrian-Turkish War of 1715-1718
- Patrick Jajko: Straßennamen als machtvolle Medien des kollektiven Gedächtnisses? Theoretische Überlegungen gekoppelt mit den Beispielen Wien und Budapest 1918/19
- Daniela Javorics: Roter Terror und seine Auswirkungen auf Westungarn
- Martin Munke: Gemeinsam gegen den Bolschewismus. Ideen und Konzepte einer „Neuen Ordnung“ für Europa im Nationalsozialismus
- Sebastian Sparwasser: Ungarndeutsche Vertriebene und die Heimkehr nach Ungarn
- Kristóf Erdös: Flucht, Heimkehr, Auswanderung. Ungarische Flüchtlinge und die österreichische Zweigstelle des Ungarischen Roten Kreuzes 1945-1947
- Fabienne Gouverneur: Privat, Politisch, Professionell – zur Motivation hinter der Fodor-Fulbright Korrespondenz
- Maria Bianca Fanta: Der Kalte Krieg der Worte. Die journalistische Grundhaltung der Österreichischen Volksstimme am Beginn der Zweiten Republik
- Erika Regner: Die Macht des Kanons
- Fruzsina Müller: Jeansproduktion im sozialistischen Ungarn
- Andra Octavia Draghiciu: „Wie eine Fata Morgana…“ Ein Einblick in das Leben der „deutschen“ Jugend in den letzten 15 Jahren des sozialistischen Rumänien