Das EU-Forschungsprojekt ist an der Heidelberger Akademie der Wissenschaften verortet und analysiert den Prozess der Verwissenschaftlichung politischer Maßnahmen. Das Forschungsvorhaben seitens der AUB bildet im Anschluss an den Arbeitsschwerpunkt „Transformationsprozesse / Qualität von Wirtschaftssystemen“ eine vergleichende Studie europäischer Bildungspolitiken.
Im Projekt wird die Veränderung der Rolle von Indices zur Gestaltung bildungspolitischer Maßnahmen komparativ untersucht. Das Modell eines „structural fit“ bildet den Ausgangspunkt, um eine Änderung der Bedeutung von quantitativen Werten zu beurteilen.
Drei Perspektiven sind dabei entscheidend:
- Auf welche Weise wird Änderungsbedarf begründet?
- Wie wird Erfolg und Misslingen beurteilt?
- Wie werden normative Positionen in konkrete Maßnahmen übersetzt?
Hieran schließt sich eine Fülle von Detailfragen an, die mit einer vergleichenden Untersuchung beantwortet werden sollen: Bestehen Unterschiede in der Interpretation der Zahlen, sowohl unter Ländern als auch in Hinsicht auf die Europäische Ebene? Werden bildungspolitische Maßnahmen mit mehr oder weniger Akribie – „Wissenschaftlichkeit“ betrieben? Sind Tendenzen verifizierbar? Was bedeuten diese Tendenzen jeweils?
Partner: Heidelberger Akademie der Wissenschaften
Projekthomepage: http://www.haw.uni-heidelberg.de/forschung/win-kolleg/win-politics/welcome.en.html

