Der Debütroman der im Jahr 1988 in der Literaturstadt Klagenfurt geborenen Evelyn Bubich befasst sich mit Gewalt gegen Frauen, ein Thema, das in letzter Zeit in Österreich viel diskutiert wird. Es ist aber – so zeigt dieses Buch – tief in der patriarchalischen Kultur des Landes verankert. Evelyn Bubichs Roman zeigt, welche große Rolle dabei Sprache spielt.
Die generationsübergreifende Perspektive dieses Buchs eröffnet einen Ansatz, der weit über die unehrliche Pseudoempörung des Boulevards zu diesem schockierenden Thema hinausgeht. Jahreszeitlich gesehen bietet es sich deshalb vielleicht auch als Weihnachtsgeschenk der besonderen Art an. Dies trifft aber natürlich auch auf die anderen Titel dieses Herbstes zu.
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