
Das Jean Monnet zugeschriebene Zitat „Wenn ich es noch einmal machen müsste, würde ich mit der Kultur beginnen!“ verweist auf die essentielle Bedeutung von Kultur und Identität für den Zusammenhalt der EU und die Vertiefung des europäischen Integrationsprozesses.
Ziel der Europakonferenz ist es zu untersuchen, welche gemeinsamen kulturellen Wurzeln und Wertvorstellungen dem europäischen Einigungsprozess zu Grunde liegen und welche Rolle sie gegenwärtig und in Zukunft für den Zusammenhalt Europas spielen / spielen können. Dieser Frage soll aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven nachgegangen werden.
Neben der-historischen – Bestandsaufnahme sollen auch mögliche Perspektiven und der Handlungsbedarf für die erfolgreiche Gestaltung der Zukunft der Integration diskutiert werden. Insgesamt soll die Konferenz auch einen Beitrag zum besseren Verständnis des gegenwärtigen Standes und der Perspektiven der europäischen Integration leisten.
Die Vorstellung von Europa ist in der Neuzeit an die Stelle des Konzepts der Einheit des Christentums als Vision für den ordnungsrahmen eines friedlichen und wohlgeordneten Zusammenlebens der unterschiedlichen Völker im geographischen Raum getreten, den wir heute als unseren Kontinent ansehen. In einem ersten Schritt soll die Entwicklung des Gedankens der europäischen Integration nachgezeichnet werden. Ausgehend von dieser Grundlegung wird die Verarbeitung dieser eher politischen und philosophischen Gedanken in der Literatur und Kunst in den Blick genommen. Die so gewonnenen – eher ideellen – Erkenntnisse werden kritisch gespiegelt mit den empirischen Befunden zur Wertorientierung der Bevölkerung der europäischen Staaten. – Im Kern dieser Analyse steht die Beantwortung der Frage, ob und in welcher Form sich die von Vielen vorausgesetzten gemeinsamen europäischen Werte empirisch tatsächlich nachweisen lassen. In einem letzten Schritt soll abschließend beurteilt werden, ob die Idee Europas heute noch als
Versprechen für eine bessere und friedlichere Zukunft auf dem “alten Kontinent” trägtDie Vorstellung von Europa ist in der Neuzeit an die Stelle des Konzepts der Einheit des Christentums als Vision für den Ordnungsrahmen eines friedlichen und wohlgeordneten Zusammenlebens der unterschiedlichen Völker im geographischen Raum getreten, den wir heute als unseren Kontinent ansehen. In einem ersten Schritt soll die Entwicklung des Gedankens der europäischen Integration nachgezeichnet werden. Ausgehend von dieser Grundlegung wird die Verarbeitung dieser eher politischen und philosophischen Gedanken in der Literatur und Kunst in den Blick genommen. Die so gewonnenen – eher ideellen – Erkenntnisse werden kritisch gespiegelt mit den empirischen Befunden zur Wertorientierung der Bevölkerung der europäischen Staaten. – Im Kern dieser Analyse steht die Beantwortung der Frage, ob und in welcher Form sich die von Vielen vorausgesetzten gemeinsamen europäischen Werte empirisch tatsächlich nachweisen lassen. In einem letzten Schritt soll abschließend beurteilt werden, ob die Idee Europas heute noch als Versprechen für eine bessere und friedlichere Zukunft auf dem “alten Kontinent” trägt.
Diese Konferenz ist die vierte Veranstaltung in der Konferenz-Reihe “Europäische Perspektiven”. Die Reihe dient zum einen einem besseren – wissenschaftlichen – Verständnis des aktuellen Diskurses über die europäische Idee und die Einschätzung ihrer Tragfähigkeit für die Gestaltung der zukünftigen Verhältnisse auf dem europäischen Kontinent. Überdies verfolgt die Konferenz das Ziel, wissenschaftliche Erkenntnisse einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Damit trägt die Veranstaltung insgesamt zu einer stärkeren Profilierung der AUB als Kompetenzzentrum für Fragen der europäischen Union bei.
Programm

