Poetik der performativen Kritik: Zu Kinga Tóths transmedialem Schaffen

7. Okt 2026, 19:00 – 20:30

Österreich-Bibliothek György Sebestyén, H-1088 Budapest, Pollack Mihály tér 3.

Anmeldefrist: 6. Okt 2026

Art der Veranstaltung: Öffentlich

Vortragende/r (extern): Helga Mitterbauer (Université libre de Bruxelles)

Partner(n): Österreichisches Kulturforum Budapest

Veranstalter (uniinterne Organisationseinheit): Lehrstuhl für Kulturwissenschaften

Sprache(n): Deutsch

Vortrag von Helga Mitterbauer (Université libre de Bruxelles)

Die ungarische Lyrikerin und Performancekünstlerin Kinga Tóth, die in den Sprachen Ungarisch, Deutsch und Englisch publiziert, wurde mit ihrem Auftritt bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt (Bachmann-Wettbewerb) einem breiten Publikum bekannt. Sie wurde auch gleich mit dem 2. Preis dieses prestigeträchtigen und im Fernsehen übertragenen Wettlesens ausgezeichnet.

Gesellschaftskritik wird in Tóths performativer Poetik durch das Überschreiten gewohnter Grenzen geübt, einerseits durch die Transgression medialer Konventionen, durch ein intermediales Verfahren, bei dem sie Text, Geräusche, Musik und Bilder miteinander verknüpft, andererseits durch ihre transkulturelle Entortung, die nationale Vorstellungen ebenso in Frage stellt wie sie gesellschaftliche Schieflagen kritisiert.

Im Vortrag wird das Verfahren dieser Poetik der performativen Kritik anhand des Bachmanntextes “OstblockMädl” sowie Auszügen aus dem jüngsten Gedichtband MARIAMACHINA (Berlin 2026) analysiert und abschließend mit ähnlich arbeitenden KünstlerInnen kontextualisiert, womit die spezifische Innovation von Kinga Tóth sichtbar werden soll.

Das Anmeldeformular finden Sie: HIER

Ort – Österreich-Bibliothek György Sebestyén

Adresse:

H-1088 Budapest, Pollack Mihály tér 3.

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