Die Entwicklung der ungarischen Bildungspolitik seit 2010: Eine Bilanz nach 16 Jahren Fidesz-Regierung

Seit der Machtübernahme durch Fidesz-KDNP im Jahr 2010 hat sich das ungarische Bildungssystem grundlegend verändert.

Während Schulen in vielen politischen Systemen als Räume für kritisches Denken und pluralistische Perspektiven fungieren (Kuhn et al. 2021, S. 958), wird die Bildungspolitik in Ungarn zunehmend auch als Instrument politischer Steuerung wahrgenommen (Radó und Mikola 2025, S. 2). Besonders deutlich zeigt sich dies im Hinblick auf administrative Zentralisierung, Lehrpläne und Schulbücher, sowie bezüglich der Vermittlung europäischer Perspektiven.

Zentralisierung und Bildungserfolge

Ein Merkmal der weitreichenden Reformen unter den Orbán-Regierungen ist die zunehmende Zentralisierung des Systems. Während das ungarische Schulsystem nach der demokratischen Transformation eines der dezentralisiertesten in Europa war (Horn et al. 2016, S. 130), wurden nach 2010 viele Kompetenzen auf oberster Ebene gebündelt (Rádo 2024, S. 81).

Die Verantwortung für öffentliche Schulen wurde auf eine zentrale staatliche Stelle (das sogenannte Klebelsberg Zentrum, Klebelsberg Központ) mit weitreichenden Kompetenzen bezüglich Personalentscheidungen und Ressourcenverteilung übertragen und lokale Behörden somit weitgehend aus der Steuerung des Bildungswesens verdrängt. Damit verloren die Schulen einen wesentlichen Teil ihrer administrativen und finanziellen Autonomie (Kovács 2020, S. 87). Offiziell sollten diese Reformen Effizienz und Chancengleichheit verbessern. Kritiker*innen sehen jedoch vor allem eine Instrumentalisierung der Bildungspolitik mit dem Ziel eines Machtzuwachses für die Regierung (Radó und Mikola 2025, p. 8f.).

Gleichzeitig blieb eine substanzielle Verbesserung der Bildungsergebnisse laut internationalen Vergleichsstudien aus (OECD 2022). Besonders problematisch bleibt zudem der starke Einfluss von sozialer Ungleichheit auf den individuellen Bildungserfolg (Radó und Mikola 2025, S. 16). Hinzu kommt, dass die staatlichen Ausgaben für Bildung unter Fidesz im internationalen Vergleich relativ niedrig sind (so waren etwa im Jahr 2022 die staatlichen Pro-Kopf Ausgaben die drittniedrigsten in der EU (OECD 2022, C1.1, C1.2)) und sich dadurch strukturelle Probleme wie Lehrkräftemangel oder Schulausstattung vielerorts verschärfen. So fehlten im Schuljahr 2022 schätzungsweise rund 16.000 Lehrkräfte, wobei Vertreter*innen der Lehrer*innenvereinigung gleichzeitig davon ausgingen, dass in den nächsten fünf Jahren aufgrund von demografischem Wandel und unvorteilhaften Arbeitsbedingungen bis zu 22.000 weitere das Berufsfeld verlassen könnten (Szopkó 2022).

Ideologische Verschiebungen im Lehrplan

Besonders sichtbar wird der politische Einfluss im sogenannten Nationalen Grundlehrplan (Nemzeti alaptanterv, NAT), der grundlegende Themenbereiche und Bildungsziele vorgibt. In zwei Reformrunden 2012 und 2020 wurde nationale Geschichte und traditionelle Familienbilder zunehmend priorisiert (Hungary Today 2020; Kaposi 2020, S. 285; Madácsi-Laube 2021). Während frühere Lehrpläne Themen wie die europäische Identität oder die Verbindung Ungarns zu Europa und der Welt stärker hervorhoben, wurden später eher Konzepte wie „Nationalbewusstsein“ und „patriotische Erziehung“ betont (Gulya und Fehérvári 2024, S. 359). Kritiker*innen bemängeln eine Fokussierung von Rahmenlehrplan und Unterricht auf eine starke nationale Identität, beispielsweise durch die Auswahl der im Fach Ungarisch behandelten Literatur und Autor*innen oder die Darstellung historischer Themen im Geschichtsunterricht (Bálint et al. 2021; Polyák et al. 2024, S. 237). Mit den beschriebenen Reformen veränderten sich somit nicht nur die Themen, sondern auch der generelle Rahmen, in dem in ungarischen Schulen Geschichte und Politik vermittelt werden.

Politische Bildung als Randthema

Dabei spielt politische Bildung im ungarischen Schulsystem ohnehin eine vergleichsweise geringe Rolle. Aufgrund der negativen Erinnerungen an den ideologisch-indoktrinierenden Unterricht im sozialistischen Bildungssystem besteht in vielen Mittel- und Osteuropäischen Staaten bis heute ein gewisser Grad an Skepsis gegenüber schulischer politischer Bildung (Fülöp 2019, S. 45; Moulin-Doos 2025, S. 233). Anders als in vielen anderen europäischen Ländern existiert in Ungarn in den meisten Schulformen kein eigenständiges Schulfach für Politik und entsprechende Inhalte werden im Geschichts- oder Geografieunterricht behandelt. Das führt dazu, dass (aktuelle) politische Fragen, etwa zur Europäischen Union, zu Demokratie oder gesellschaftlichen Konflikten, in den Schulen seltener thematisiert werden (Polyák et al. 2024, S. 237). Im Ergebnis haben junge Menschen nur selten Gelegenheit, aktuelle gesellschaftliche Fragen im Schulalltag kritisch zu diskutieren.

Staatliche Kontrolle über Schulbücher

Parallel zu den Lehrplanreformen wurde auch der Schulbuchmarkt weitestgehend zentralisiert und monopolisiert. Während die Lehrer*innen früher aus mehreren Lehrbüchern verschiedener Verlage wählen konnten, wurde der Markt unter Fidesz faktisch verstaatlicht (Barna und Zentai 2014; Török 2019). Kern dieser Reform war ein zwischen 2011 und 2014 eingeführtes System, das Produktion, Zulassung und Vertrieb von Schulbüchern schrittweise unter staatliche Kontrolle brachte. Der Vertrieb wurde einem staatlichen Unternehmen als alleinigem Anbieter übertragen und Schulen dürfen im Regelfall nur noch staatlich zugelassene Bücher aus einem zentralen Register bestellen, während gleichzeitig ein System kostenloser Schulbücher eingeführt wurde und somit die Nachfrage nach anderen Publikationen einbrach. Mehrere große Verlage wurden vom Staat übernommen oder verloren ihre Lizenzen, sodass nicht-staatliche Anbieter bis Ende der 2010er Jahre fast vollständig aus dem Markt verschwanden – ein Vorgehen, das der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte später als Verletzung von Eigentumsrechten betroffener Unternehmen einstufte (European Court of Human Rights, 2019).

Da diese Bücher inhaltlich mit dem Grundlehrplan übereinstimmen müssen, spiegeln sie auch dessen ideologische Ausrichtung wider: Besonders bei Themen wie Migration, nationaler Souveränität oder im Hinblick auf die Europäischen Union werden die Darstellungen von den politischen Narrativen des Fidesz beeinflusst. So werden etwa traditionelle Familienbilder oder die ungarische Migrationspolitik besonders positiv dargestellt oder Konflikte zwischen der ungarischen Regierung und der EU stark aus nationaler Perspektive erzählt, was beispielsweise anhand von suggestiven Aufgabenstellungen, Erklärtexten, Abbildungen oder der Auswahl von Statistiken deutlich wird. Beispiele dafür finden sich zum Beispiel in den Geschichtslehrbüchern für die achte (Tóth und Palágyi 2024, p. 180) und zwölfte Klasse (Száray 2024, p. 166).

Druck auf Lehrkräfte

Gleichzeitig haben sich die Arbeitsbedingungen vieler Lehrkräfte in den letzten 16 Jahren verschlechtert: Niedrige Gehälter, hohe Arbeitsbelastung und ein wachsender Lehrkräftemangel prägen vielerorts den Schulalltag (Hollósi 2024, S. 323). Beispielsweise lag das Einstiegsgehalt für Lehrer*innen mit Masterabschluss vor der Gehaltserhöhung durch das Statusgesetz 2023 bei etwa 1050 EUR brutto monatlich, was nur rund 75 % des ungarischen Durchschnittslohns entsprach (Tóth 2023). 2022 mussten rund 104 000 von 177 000 Lehrkräften zusätzliche Arbeit annehmen, um ihre Lebenshaltungskosten zu decken (Németh‑Halász 2022). Ungünstige Arbeitsbedingungen und niedrige Bezahlung gelten als Hauptgründe, weshalb Studierende seltener eine Lehrer*innenkarriere anstreben, was den bestehenden Lehrkräftemangel weiter verschärft (Hollósi 2024, S. 323f.; Szőke et al. 2024, S. 9).

Als die Lehrer*innen und Schüler*innen diese Probleme in den Jahren 2022 und 2023 mit Protesten sichtbar machten, die sich über 1290 Schulen und mindestens 369 Städte und Dörfer ausbreiteten (Civil Közoktatási Platform 2023), verabschiedete die Regierung 2023 als Reaktion das sogenannte „Statusgesetz“. Das im Volksmund auch als „Rachegesetz“ bezeichnete Gesetz beinhaltete zwar Gehaltserhöhungen, erhöhte jedoch auch die politische Kontrolle über die Lehrkräfte: es schaffte den Beamt*innenstatus der Lehrer*innen ab, führte ein leistungsbasiertes Entlohnungssystem und strenge disziplinarische Maßnahmen ein, für den Fall, dass sich Lehrkräfte öffentlich kritisch über das Bildungssystem äußern oder an Streiks teilnehmen (Baniya 2023; Németh-Halász 2023). Dazu zählen etwa Disziplinarverfahren, Strafversetzungen oder im Extremfall Kündigungen. Tatsächlich kam es in den vergangenen Jahren zu zahlreichen Suspendierungen und einzelnen Entlassungen im Zusammenhang mit Protesten, während nicht wenige Lehrkräfte den Beruf freiwillig verließen (hvg.hu 2023; Shenouda und Leistner 2022). Von systematischen Massenentlassungen kann bislang jedoch nicht gesprochen werden.

Selbstzensur und politische Vorsicht im Klassenzimmer

Wie sich diese strukturellen Veränderungen im Schulalltag auswirken, zeigt sich besonders deutlich in Interviews mit Lehrkräften, die die Autorin im Rahmen ihres Promotionsprojekts geführt hat (Mandru 2026, im Erscheinen). Viele der befragten Lehrer*innen betonten etwa, dass sie sich in ihrem Unterricht um die Wahrung politischer Neutralität bemühten. Politik wurde häufig als konfliktbehafteter Bereich wahrgenommen, der mit Parteienstreit, Ideologie oder gesellschaftlicher Polarisierung verbunden ist. Entsprechend gaben manche der Pädagog*innen an, politische Themen ausdrücklich in sachlicher, faktenbasierter Form zu behandeln oder aber ganz aus dem Unterricht herauszuhalten.

Auffällig ist dabei, dass politische Diskussionen im Klassenzimmer nur selten als Bestandteil demokratischer Bildung verstanden wurden. Stattdessen stand häufig die Sorge vor Vorwürfen im Vordergrund, die Schüler*innen politisch zu beeinflussen oder den Unterricht zu „politisieren“. In einigen Interviews ließ sich eine gewisse Vorsicht und Selbstzensur im Umgang mit aktuellen politischen Fragen beobachten, da selbst die reine Darstellung von Fakten bereits als politische Stellungnahme interpretiert werden könne. Hinzu kam in manchen Fällen eine spürbare Unsicherheit hinsichtlich möglicher beruflicher Konsequenzen, etwa im Zusammenhang mit Teilnahme an Streiks oder der Äußerung von Kritik. Obwohl diese Wahrnehmungen im spezifischen Forschungskontext zu verstehen sind und sich nicht uneingeschränkt auf das ganze Land übertragen lassen, deuten sie auf eine Veränderung des schulischen Rahmens, in dem politische Meinungsbildung passiert, hin. Andererseits wurde in vielen Interviews ausdrücklich betont, dass die Unterrichtsfreiheit in Ungarn gewahrt sei und die Lehrkräfte sowie die im Unterricht behandelten Themen nicht von Vorgesetzten oder staatlichen Stellen kontrolliert würden.

Einfluss von Bildung auf politische Einstellungen

Natürlich sollte der Einfluss von Lehrplänen und Unterricht auf politische Einstellungen nicht überschätzt werden und deren Effekte sind von der tatsächlichen Implementierung durch die individuellen Lehrkräfte und die jeweilige Schule abhängig (Dancs und Fülöp 2020, S. 63). Studien zeigen zudem, dass ein großer Teil des politischen Wissens junger Menschen außerhalb der Schule entsteht, etwa in der Familie, durch Medien oder in sozialen Netzwerken (László 2010 S. 28f., zitiert in Fazekas 2024, S. 214f.). Dennoch bleibt Bildung ein wichtiger Faktor politischer Sozialisation. Gerade deshalb ist relevant, unter welchen institutionellen Bedingungen diese stattfindet. Die Entwicklungen der letzten 16 Jahre zeigen, dass Bildungspolitik in Ungarn zunehmend zu einem politischen Konfliktfeld geworden ist. Und diese Dynamik endet nicht beim Schulsystem: Auch im Hochschulbereich hat die Regierung ihre Einflussmöglichkeiten deutlich ausgeweitet (siehe dazu den AUB.LOG Beitrag von Ellen Bos zur Hochschul- und Wissenschaftspolitik).

Fazit

Nach 16 Jahren Fidesz-Regierung ist das ungarische Bildungssystem zentralisierter und politisch kontrollierter als zuvor. Lehrpläne und Schulbücher wurden neu ausgerichtet, während politische Bildung im Schulalltag ein Randthema bleibt und Lehrkräfte häufig in einem Umfeld der wachsenden Vorsicht tätig sind. Gleichzeitig besteht aber keine direkte Kontrolle des Unterrichtsalltags und die Implementierung der staatlichen Bildungspolitik hängt stark von der jeweiligen Schule und individuellen Lehrkraft ab. Welche langfristigen Folgen diese Entwicklungen für politische Einstellungen und demokratische Kompetenzen junger Menschen haben werden, lässt sich noch nicht absehen (Neumann 2023, S. 660). Klar ist jedoch, dass das Bildungssystem längst zu einem Schauplatz politischer Auseinandersetzungen geworden ist, und damit zu einem Schlüsselbereich für die Zukunft der ungarischen Demokratie.

Nora MANDRU


Literatur

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