Der Schwerpunkt des Programms lag auf dem politischen System der Schweiz, ihrem Modell der direkten Demokratie, ihren Beziehungen zur Europäischen Union sowie ihrer Rolle in internationalen Angelegenheiten. Durch den Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Regierung, öffentlicher Verwaltung, Wissenschaft und internationalen Organisationen erhielten die Teilnehmenden praxisnahe Einblicke in zentrale politische und gesellschaftliche Fragestellungen.
Dienstag, 26. Mai – Bern
Die Teilnehmenden erhielten in der Schweizerischen Bundeskanzlei Einblicke in die Funktionsweise der direkten Demokratie und die Bedeutung von Volksinitiativen und Referenden für das politische System der Schweiz. In der Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion standen der Föderalismus sowie die Aufgabenverteilung zwischen Bund, Kantonen und Gemeinden im Mittelpunkt. Im Bundeshaus informierten sie sich über die Beziehungen der Schweiz zur Europäischen Union und erhielten einen Überblick über die außenpolitischen Schwerpunkte sowie den bilateralen Weg der Schweiz.
Mittwoch, 27. Mai – Genf
Im Palais des Nations lernten die Teilnehmenden die Geschichte, Arbeitsweise und aktuellen Herausforderungen der Vereinten Nationen kennen und erhielten Einblicke in die internationale Zusammenarbeit am Standort Genf. Beim Geneva Centre for Security Sector Governance (DCAF) wurden die Themen Sicherheitssektorreform und verantwortungsvolle Sicherheitsgovernance vorgestellt. Anhand internationaler Praxisbeispiele wurde die Bedeutung transparenter und rechtsstaatlicher Sicherheitsstrukturen verdeutlicht.
Donnerstag, 28. Mai – Zürich
Bei der Neuen Zürcher Zeitung erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die Arbeit einer führenden Schweizer Tageszeitung sowie in aktuelle politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen des Landes. Im Archiv für Zeitgeschichte der ETH Zürich lernten sie die Aufgaben moderner Archive und deren Bedeutung für Forschung und Erinnerungskultur kennen. Besonderes Interesse galt dabei den Beständen zu Karl Lutz und der Zusammenarbeit mit internationalen Archiven.
Freitag, 29. Mai – Basel
Bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich erhielten die Teilnehmenden einen Überblick über die Rolle der Institution im internationalen Finanzsystem sowie über aktuelle Herausforderungen der globalen Finanzpolitik. Anschließend besuchten sie swisspeace, wo sie die Arbeit der Stiftung in den Bereichen Friedensförderung, Konfliktbearbeitung und Vergangenheitsaufarbeitung kennenlernten. Praxisbeispiele verdeutlichten die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit für nachhaltige Friedensprozesse.
Fazit
Die Studienreise vermittelte den Teilnehmenden ein umfassendes Bild der politischen, wirtschaftlichen und internationalen Rolle der Schweiz. Die Gespräche mit Expertinnen und Experten aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Medien und internationalen Organisationen ermöglichten praxisnahe Einblicke in zentrale Themen der Schweizer Innen- und Außenpolitik. Insgesamt bot die Exkursion wertvolle Impulse für das Verständnis politischer Entscheidungsprozesse, internationaler Kooperation und gesellschaftlicher Herausforderungen.





























