In der Abteilung für Kommunikation und Marketing wurde ich mit offenen Armen willkommen geheißen; alle Mitarbeitende waren herzlich und jederzeit ansprechbar, sodass ich mich in kurzer Zeit gut aufgehoben und wertgeschätzt fühlte.
Die Arbeit in der Abteilung war geprägt von einem Wirbelwind von Aufgaben, in dem wir als Praktikant:innen selbständig diese greifen und bearbeiten konnten. Neben universitären Veranstaltungen, die wir besuchten und für die wir ein anschließenden Recap für die Social-Media-Kanäle erstellten, durften wir viele weitere Aufgaben übernehmen. Von Videoprojekten und Recherchearbeiten über administrative Unterstützung bis hin zum Führen von Protokollen sowie der Gestaltung der Website bot das Praktikum so einen Einblick in die einzelnen Aufgabengebiete der Universität. Prägend waren für mich vor allem das große Vertrauen sowie die Verantwortung, die mir in die Hände gelegt wurden. Dadurch habe ich viel über mich selbst gelernt und Wissen aufgenommen, das ich nachhaltig anwenden werde.
In meiner Zeit an der AUB lernte ich – neben der Institution – die Stadt Budapest im strahlenden Frühling und Sommer kennen. Zwischen Hitzewellen und viel Eiscreme (Empfehlung: Levendula Ice Cream), einem politischen Wandel und einem Umbruch voller Hoffnung und Zügellosigkeit der ungarischen Bevölkerung stand ich als Außenstehende mittendrin. Es war spürbar, wie schön sich die Stadt neben dem vielen Sonnenschein auch in den Herzen der Menschen spiegelte. Budapest ist ein riesiger Schatz aus Kultur und Kunst, Tradition und Sprache sowie leckeren Spezialitäten, leuchtend in der großen weiten Welt. Ich wünsche dem Land Ungarn und seiner Bevölkerung nur das Beste für die Zukunft!
Ich danke der AUB sowie ihre lieben Mitarbeitenden, dass ich die Möglichkeit bekommen habe, wundervolle Persönlichkeiten und die ungarische Kultur Budapests kennenlernen zu können. Ich habe wertvolle Erinnerungen geschaffen und blicke auf dieses Kapitel mit einem lachenden und weinenden Auge zurück – oder wie man auf Ungarisch sagt: Egyik szemem sír, a másik nevet.
Joana DEGENER
