PRESSEMITTEILUNG: 25 Jahre Andrássy Universität Budapest – Festakt mit Botschafterin Dr. Elisabeth Kornfeind

Budapest, 11. März 2026 – Die Andrássy Universität Budapest (AUB) feiert ihr 25-jähriges Bestehen. Was im Februar 2001 mit der „Ulmer Erklärung“ als visionäres europäisches Projekt begann, hat sich heute als einzige vollständig deutschsprachige Universität außerhalb des deutschen Sprachraums fest etabliert.

Nach der feierlichen Kranzniederlegung am Denkmal von Gyula Graf Andrássy (6. März 2026) soll die heutige „Andrássy Festrede“ den glanzvollen Auftakt des Jubiläumsjahres bilden. Ehrengast ist Botschafterin Dr. Elisabeth Kornfeind (Wien), sie wird vor hochkarätigen Gästen aus Diplomatie, Politik und Wissenschaft zum Thema:

„GEMEINSAM STÄRKER? REGIONALE KOOPERATION IM KONTEXT DER EUROPÄISCHEN UNION“

sprechen.

Bis Anfang März 2027 ist eine Reihe von Veranstaltungen an der AUB geplant, um das Vierteljahrhundert ihres Bestehens gebührend zu feiern.

Über die AUB: Die AUB blickt nunmehr auf 25 Jahre erfolgreiche Entwicklung zurück. Gegründet auf Grundlage der Ulmer Erklärung vom 22. Februar 2001, in der die Ministerpräsidenten Ungarns, Österreichs, Baden-Württembergs und Bayerns die Unterstützung für eine deutschsprachige Universität in Budapest vereinbarten, entstand ein einzigartiges multinationales Hochschulprojekt. Ziel war es von Anfang an, einen Beitrag zur europäischen Integration im mitteleuropäischen Raum zu leisten. Seit 2002 zählt auch die Bundesrepublik Deutschland zu den Partnerländern. Bereits im Wintersemester 2002 nahm die Universität ihren Lehrbetrieb auf. Mittlerweile wird die AUB in einer oder anderen Form auch von der Schweiz und der Autonomie Trentino-Südtirol unterstützt.

Heute ist die AUB die einzige vollständig deutschsprachige Universität außerhalb des deutschen Sprachraums. Als internationale ungarische Hochschule vereint sie die Disziplinen Geschichte, Politik-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften in einem interdisziplinären Ansatz mit europäischem Fokus. Mit forschungsnahen, praxisorientierten Studienprogrammen sowie interdisziplinären Ph.D.-Programmen hat sich die AUB zu einem festen Bestandteil der europäischen Hochschullandschaft entwickelt und bereichert den Wissenschaftsstandort Budapest als innovatives Modellprojekt.

Von Beginn an verstand sich die Universität als Brücke zwischen Ländern, Kulturen und Wissenschaftssystemen. Studierende und Lehrende aus rund 20 Nationen prägen den internationalen Campus. Die AUB fördert den Dialog insbesondere zwischen Ungarn, Deutschland, Österreich und den Ländern des Donauraums und bereitet ihre Absolventinnen und Absolventen gezielt auf Tätigkeiten in internationalen Organisationen, europäischen Institutionen, Diplomatie und Wirtschaft vor. Die enge Vernetzung mit Partneruniversitäten und zahlreiche Doppelabschlussprogramme unterstreichen diesen europäischen Anspruch.

In den vergangenen Jahren hat die AUB ihre strategische Entwicklung konsequent weiter vorangetrieben. Ausgehend von ihrer ursprünglichen Rolle als postgraduale Universität hat sie eine interdisziplinäre Doktorausbildung aufgebaut und erweitert ihr Studienangebot kontinuierlich. Mit der Einführung eines deutschsprachigen Bachelorstudiengangs in Internationalen Beziehungen ab Herbst 2025 wird erstmals in Ungarn ein durchgängiger deutschsprachiger Bildungsweg von der frühen Bildung bis zur wissenschaftlichen Qualifikation möglich. Parallel entwickelt sich die AUB zunehmend zu einer Plattformuniversität, die neben Bachelor-, Master- und Promotionsprogrammen auch akademische Weiterbildung, Mikrozertifikate und lebenslanges Lernen integriert.

Neben Forschung und Lehre versteht sich die Andrássy Universität Budapest als guter Corporate Citizen. Als wissenschaftliches Kompetenzzentrum bringt sie ihre Expertise aktiv in öffentliche Debatten ein – etwa durch wissenschaftliche Konferenzen, Publikationen, Medienbeiträge und digitale Formate wie den Wissenschaftsblog AUB-log. Projekte wie der elektronische Wahlhelfer Vokskabin oder Veranstaltungen zum politischen Dialog fördern politische Bildung und gesellschaftliche Teilhabe. Dabei lässt sich  die Universität als Ganzes von den Grundsätzen wissenschaftlicher Unabhängigkeit und Meinungsfreiheit leiten.

Zum Auftakt ihres 25-jährigen Jubiläums blickt die Andrássy Universität Budapest nicht nur auf eine erfolgreiche Geschichte zurück, sondern richtet ihren Blick auch nach vorne: als Plattform für interdisziplinäre Forschung, als Ort des internationalen Dialogs und als akademische Brücke für Europa – insbesondere für den Donauraum und Mittel- und Osteuropa.

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