Budapest – Wien – Jerusalem – Braunschweig – Hannover
1941 – 1956 – 1965 – 2009 – 2011
Rabbiner Gábor Lengyel im Gespräch
Der aus Budapest gebürtige Rabbiner Gábor Lengyel wird im Gespräch mit Ursula Mindler-Steiner (AUB) aus seinem erlebnisreichen Leben erzählen. Dabei werden wichtige Stationen seines Lebens näher beleuchtet, aber auch grundlegende Fragen zu jüdischem Leben in Zentraleuropa erörtert.
In Budapest 1941 geboren, überlebte Gábor Lengyel die Schoa im Ghetto von Budapest. Im Zuge der Revolution 1956 flüchtete er im Alter von 15 Jahren nach Österreich und emigrierte von dort nach Israel, wo er eine Ausbildung zum Feinmechaniker absolvierte und in der israelischen Armee diente. 1965 ging er nach Deutschland und studierte an der Technischen Universität Braunschweig. Jahrzehntelang war er als Ingenieur in verschiedenen Unternehmen tätig und engagierte sich gleichzeitig im jüdisch-christlichen und jüdisch-
muslimischen Dialog, wofür er zahlreiche Auszeichnungen erhielt. Ab 2003 studierte Lengyel u.a. am Rabbinerseminar im Budapest (Promotion 2011). Er war Rabbiner der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover und in Niedersachsen und ist seit acht Jahren Rabbiner der Reformsynagoge in Hamburg. Nach wie vor ist er im Dialog und in der Vermittlungsarbeit aktiv.
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