Ein paar Worte zum Österreichischen Buchklub

Der Frühling 2026 bietet ein sehr buntes Programm: eine urban novel einer Romandebutantin aus dem Jahr 2025, einen ungerechtfertigterweise wenig bekannten jüdischen Roman aus den frühen 70ern, eine umso bekanntere Dokumentarerzählung aus den späten 80ern. Mit einem druckfrischen Band mit Reiseessays feiern wir schließlich den 100. Jubiläums-Buchklub in der Österreich-Bibliothek im Mai. Es sind Bücher…

Der Frühling 2026 bietet ein sehr buntes Programm: eine urban novel einer Romandebutantin aus dem Jahr 2025, einen ungerechtfertigterweise wenig bekannten jüdischen Roman aus den frühen 70ern, eine umso bekanntere Dokumentarerzählung aus den späten 80ern. Mit einem druckfrischen Band mit Reiseessays feiern wir schließlich den 100. Jubiläums-Buchklub in der Österreich-Bibliothek im Mai. Es sind Bücher zum Wiederlesen, zum Entdecken und zum Neuentdecken. Der Diversität der Gattungen entsprechen den Lebenswelten, denen wir begegnen, dem nächtlichen Wien, der oberösterreichischen Provinzstadt, Slowenien, Bosnien – den Konzentrationslagern des Zweiten Weltkriegs. Es ist eine Reise durch die österreichische Literatur der letzten fünfzig Jahre, die man Kontext ihrer mitteleuropäischen (Kultur-)Geschichte und Gegenwart neu entdecken kann.





Begrüßungsworte von Prof. Dr. Walter Grünzweig:

Ich freue mich, mit Herbst 2025 den Österreichischen Buchklub in der Österreich-Bibliothek György Sebestyén von meiner Vorgängerin Frau Prorektorin Dr. habil. Orsolya Tamássy-Lénárt übernehmen zu dürfen.

Ich bin seit Herbst 2024 der Nachfolger von Professor Dieter Binder auf dem Lehrstuhl für Kulturwissenschaften der Andrássy Universität und habe mich neben meiner universitären Lehre und Forschung in Österreich, den Vereinigten Staaten und Deutschland auch viel mit dem Literaturbetrieb und der Kommunikation über Literatur beschäftigt. Ich habe über 150 Rezensionen in österreichischen, deutschen und internationalen Zeitungen und Zeitschriften geschrieben, insbesondere im Wiener Standard und der österreichischen Wochenzeitung Die Furche und der in Salzburg herausgegebenen Literaturzeitschrift Literatur und Kritik. Dabei geht es mir darum, nicht nur mit den Texten in Dialog zu treten, sondern auch meine Leserinnen und Lesern in dieses Gespräch einzubeziehen. So stelle ich mir auch unsere Gespräche über die Bücher vor, zu denen ich sie in diesem Herbst an drei Donnerstagen jeweils um 18 Uhr einladen möchte.

Ihr Walter Grünzweig


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